Zählwerk
 
  Webseitenbesucher
 
Gesamt: 11459  Online: 2  |  Heute: 179  |  Gestern: 140

 
Werbeanzeigen
   



Ihre werbung könnte hier zu sehen sein!

   
 
   

Ich laufe in der Wohnung umher
das Tag leben fällt mir unsagbar schwer.

Steh am Fenster und schaue raus,
aber es treibt mich nichts in den Tag hinaus.

Du hast mich von heute auf morgen verlassen,
ich werde diesen Tag in meinem Leben immer hassen.

Mit dem Fahrrad bist du von mir weggefahren,
wer dachte, dass dies unsere letzten Augenblicke waren.

Ein Autofahrer hat dich nicht am Straßenrand gesehen,
und das Unfassbare ist geschehen.

Er fuhr dich an, du hattest absolut keine Chance,
brachte damit mein Leben vollkommen aus der Balance.

Du verstarbst noch am Unfallort,
für meinen Schmerz gibt es kein einziges Wort.

Meine Gedanken und die Liebe zu dir,
bleiben bis an mein Lebensende als kostbare Gabe in mir.

Mein lieber Schatz, ich vermisse dich
gibt es jemals wieder so schöne Tage wie mit dir, für mich?

Ich glaube mit meinem ganzen Herzen daran,
dass man sich später im Himmel Wiedersehen kann.

Meine ganze Erinnerung an dich,
gibt meiner Seele ein wärmendes Licht.

Drum träume ich von dir am Tage und in der Nacht,
weil dann mein schmerzendes Seelenleben ruht ganz sacht.

© Daniela Getrost

Die Liebe zu dir wird halten bis ans Ende meiner Tage,
das kann ich mit den schönsten Gefühlen zu dir sagen.

Wir verbrachten eine schöne, lange gemeinsame Zeit,
wir waren noch nicht für den immerwährenden Abschied bereit.

Das Erlebte mit dir hat tiefe Eindrücke in mir hinterlassen,
kann das Geschehene noch gar nicht real erfassen.

Du bist tot, ganz weit weg von mir,
stehst viel zu früh oben an der Himmelstür.

Ich verspreche dir, du gehörst immer zu meinem Leben,
hast mir so lange den Sinn des Lebens gegeben.

Platz in meinem Herzen wird es immer für dich geben,
denn ich durfte mit dir die große wahre Liebe erleben.

Du gehörst immer zu mir, wie ich zu dir,
wir sehen uns wieder, wenn ich mein eigenes Leben verlier.

Angst vorm Sterben habe ich nicht,
denn dann ist unser Wiedersehen in naher Sicht.

Das macht mir den Gedanken an das Sterben leichter,
zugegeben, manchmal stimmt es mich sogar heiter.

Ich vermisse dich so sehr,
ohne dich ist mein Leben hoffnungslos und schwer.

Nun versuche ich für uns beide weiterzuleben,
bis wir uns wieder sehen im nächsten gemeinsamen Leben.

© Daniela Getrost

 Der Himmel ist in tiefdunklem Blau,
am liebsten ging ich auf Sternenklau.

Ich kann dein Stern ganz hell leuchten sehen,
deine Glitzerpartikel zu mir auf die Erde wehen.

Mit meinen Händen fang ich sie behutsam ein,
nehme den Glitzerstaub mit zu mir heim.

Liege dann den Rest der dunklen Nacht,
mit deinem zugeschickten Staube wach.

Verspüre deine wärmenden Sternestrahlen,
und merke nochmal wie glücklich wir doch waren.

Du beschenkst mich mit Liebe aus dem Himmelszelt,
dass es für mich erträglicher wird auf der Erdenwelt.

Ich schlafe mit sehnsuchtsvollen Träumen zu dir ein,
fühle mich mit deinem Glitzerstaub nicht mehr allein.

© Daniela Getrost

Meine Krankheit ist schwer und nicht leicht,
sie breitet sich in mir aus, ganz heimtückisch und seicht.

Ich weiß wann die Stunde mir schlägt,
ich spüre die Last die sich in mir trägt.

Es ist, als falle ich in eine Gruft,
der Tod mich langsam zu sich ruft.

Durch die Nachtwolken seh ich ein hell erleuchtetes Licht,
es schiebt sich durch mein Leben wie eine tosende Gicht.

Höre die Engel schon im Himmel ihre Lieder singen,
die dann als Lobgesang in meinen Ohren erklingen.

In all den vielen langen Tagen,
habe ich die Schmerzen mit Tapferkeit ertragen.

Nun kann ich sie nicht mehr ertragen,
werde mich mit schleppendem Schritt ins Himmelreich wagen.

Ich habe mich schon in die Reihe der Wartenden eingereiht,
der Gedanke keine Schmerzen mehr zu haben der befreit.

Möchte nicht über mein vergangenes Leben klagen,
sondern für alles erlebte mit euch DANKE sagen.

Ich bitte euch ein letztes mal um einen Gefallen,
lasst mich los, bis meine Schritte verhallen.

Denkt einfach wir sehen uns wieder, irgendwann.
Ich jedenfalls glaube ganz fest daran!

© Daniela Getrost

Es ist dein letzter großer Auftritt,
deine Seele in eine andere Atmosphäre glitt.

Im bunten Sternenlichterglanz,
zeigst du mir den aller schönsten Sternentanz.

Weggetragen in Windeseile,
Himmelsmeile für Himmelsmeile.

Ich genieße dein Bild im Sternenbad,
weil ich das leuchten an dir so sehr mag.

Sehe wie dein Sternenkleid im Winde weht,
und der Schmerz beim schönen Anblick vergeht.

Deine Seele mit meiner verschmolzen im Himmel,
in diesem schön anzuschauenden Sternengewimmel.

Leb wohl mein lieber süßer Stern,
und vergiss nicht, ich hab dich ganz arg gern!

© Daniela Getrost

 Meine Augen sind vom weinen trübe,
ich bin so kraftlos und müde.

Ich muss deinen Verlust ertragen,
an all den jetzt kommenden Tagen.

Wie soll es weitergehen ohne dich,
das frage ich mich.

Warum darfst du nicht mehr bei mir sein,
fühle mich doch hilflos und allein.

Nun sitz ich hier ganz alleine,
schweige in mich, weine und weine.

Der Schmerz dich verloren zu haben,
hinterlässt in mir unheilbare Narben.

Verschmolzen Herz an Herz,
dieser Gedanke lindert ein wenig den Schmerz.

Dass wir uns wieder sehen macht mir Mut,
es ist wie Seelenbalsam und tut so gut.

© Daniela Getrost





Im Advent man viel an die Verstorbenen denkt,
Gefühle besonders zu den geliebten Menschen lenkt.

Geht dann ans Grab und zündet eine Kerze an,
schöne Gedanken an den Verstorbenen halten einen dann im Bann.

Denkt, der geliebte Mensch ist soweit von uns fort,
an einem für uns so unbekannten Ort.

Egal in welcher Welt er jetzt ist,
man ihn nie im Leben vergisst.

Spricht ein paar Worte oder ein stilles Gebet,
hofft, dass der Wind das gesprochene zu ihm weht.

Gerade in der besinnlichen Weihnachtszeit,
verspürt man oft noch mal das durchlebte Leid.

Der Trost ist, dass der Mensch immer in uns weilt,
und die Zeit uns irgendwann von der tiefen Trauer heilt.

© Daniela Getrost

Was am 26. Dezember 2004 in Südasien geschah,
ist für die ganze Menschheit unfassbar.

Tausende von Menschen mussten ihr Leben lassen,
in den grausam andonnernden Wassermassen.

Kinder haben keine Eltern mehr, Eltern keine Kinder mehr,
der Verlust der Lieben schmerzt so sehr.

Ganze Familien wurden grausam ausgelöscht,
die Helfer sind von der Suche vollkommen erschöpft.

Unzählige Menschen werden noch vermisst,
deren Schicksal fast schon abzusehen ist.

Schwerstverletzte kämpfen um ihr Leben,
Familienmitglieder würden für ihr Überleben alles geben.

Die Überlebenden suchen verzweifelt nach ihrem Seelenfrieden,
wie lange dauert es wohl, bis sie ihn wieder finden?

Schreckliche Bilder brennen sich in unser Alltagsleben ein,
bereits Heimgereiste durchleben das Erlebte nochmals daheim.


Familien die ihre Verstorbenen oder Vermissten nie finden,
sich immer gequält in Ungewissheit winden.

Der Asiaten Heimat ist dem Erdboden gleich,
der Boden auf deren Häuser stand, ist schlammig und seicht.

Sie fangen wieder ganz von vorne an,
die Ärmsten der Ärmsten, jeder so gut wie er nur kann.

Das Mitgefühl das wir in uns die Tage tragen,
lässt uns den Hinterbliebenen sagen…

…keiner kann den Schmerz Euch nehmen,
würden Euch gern etwas Kraft zum Überstehen geben.

Sind in Gedanken bei all den Menschen auf der Welt,
die starben und überlebten in der Asiatischen Ferienwelt.

© Daniela Getrost