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erinnerungen

Wenn ich in unserer Wohnung stehe,
ich dich immer noch vor meinen Augen sehe.

Alles erinnert mich an dich,
sehe dich an unserem Küchentisch.

Deine Kleidung hängt noch immer im Schrank,
ich werde bei dem Anblick fast krank.

Ich schlafe mit einem T-Shirt von dir ein,
sauge den hinterlassenen Duft deiner Haut in mich rein.

Will alles von dir um mich herum lassen,
fühle mich sonst ganz von dir verlassen.

Es ist als kämst du wieder heim,
dies wird aber immer ein Wunschgedanke sein.

Eine schwere Krankheit hat dich mir genommen,
sehe die Realität noch ganz verschwommen.

Möchte dich mit all deinen hinterlassenen Sachen,
einfach noch eine Weile bei mir Weiterleben lassen.

© Daniela Getrost

es

ES tut so weh,
dass ich Dich nicht mehr seh.

ES ist so still und leise,
auf eine Unheimliche Weise.

ES ist so dunkel in meiner Welt,
es gibt nichts das mein Gemüt erhellt.

ES ist so schwer zu ertragen,
möchte keinen Gedanken an die Zukunft wagen.

ES ist alles so traurig für mich,
will nicht mehr Leben ohne dich.

ES ist ein Abschied für immer,
die Erkenntnis macht alles noch viel schlimmer.

ES ist das einzige was von dir bleibt,
die zusammen verlebte Zeit.

© Daniela Getrost

Wann?

Wann wird der kaum aushaltbare Schmerz vergehen?
Wann werde ich wieder Licht im Dunkeln sehen?

Wann hört es auf dieses unsagbare Leid?
Wann machen sich wieder Glücksmomente breit?

Wann werde ich mein Leben wieder leben können?
Wann werde ich anderen ihr Glück wieder gönnen?

Wann, wann?

© Daniela Getrost

ewiger schlaf

Du schlummerst nun im ewigen Schlaf,
ich stehe hilflos an deinem Grab.

Die Wolkendecke zieht im dunklen Grau vorüber,
die ersten Regentropfen prasseln nieder.

Habe das Gefühl der Himmel will mit mir weinen,
möchte sich mit dem Regengott vereinen.

Für uns beide gab es kein Erbarmen,
wir konnten uns zum Abschied nicht mal mehr umarmen.

Ein letzter zärtlicher Kuss vor deiner langen Reise,

begleitet dich und schlug dir eine Schneise.

Wollte dich auf dem Weg dort hin nicht alleine lassen,
auf deinem weiten Weg, empor in die Himmelsgassen.

Ich frag mich was ich ohne dich hier mache,
werde oft vor Sehnsucht an deinem Grabe wachen.

Die Gedanken und Liebe zu dir,
trage ich bis ans Lebensende in mir.

© Daniela Getrost

ohnmächtig

Ein ohnmächtiger Schmerz,
durchzieht mein geschundenes Herz.

Ich werde dich nie wieder berühren,
dich nie wieder an meiner Seite spüren.


Das einzige was mir von dir bleibt,
ist die gemeinsam verbrachte Zeit,

Ich sage es dir zum Abschied ganz leise,
auf meine eigene Art und Weise.

Du warst das allerbeste in meinem Leben,
hast mir soviel Liebe und Kraft gegeben.

Ich danke dir von Herzen dafür,
wir sehen uns später, oben an der Himmelstür.

© Daniela Getrost

hilflos1

Ich sehe dich genau vor meinen Augen,
kann es nicht glauben.

Es ist wie eine Fatahmorgana,
du bist nicht wirklich da.

Hilflos steh ich in deinem Arbeitszimmer,
dass mich so sehr an dich erinnert.

In meinen Träumen seh ich dich hier am Fenster sitzen,
seh wie deine leuchtend blauen Augen in der Sonne blitzen.

Deine blonden langen Haare glänzen im Sonnenschein,
und ich fühl mich ohne dein bezauberndes Lachen allein.

Die Kinder vermissen dich auch so sehr,
der Gedanke dich niemals mehr zu spüren ist für sie schwer.

Sie schauen sich oft Fotos von dir an,
ja manche hängen sie zur Erinnerung an die Wand.

Ein Unfall hat dich mitten aus unserem Leben gerissen,
wir wollen keine Sekunde aus der Zeit mit dir vermissen.

Wir denken sehr, sehr viel an dich,
denn wir drei LIEBEN DICH ganz fürchterlich.

© Daniela Getrost

hilflos2

Ich bin froh, dass ich die Gedanken an dich in mir trage,
so kann ich in schwachen Momenten ein Blick zu dir wagen.

Oft weine ich mich vor Sehnsucht in den Schlaf,
in der Hoffnung, dass ich in meinen Träumen ganz nah bei dir sein darf.

Dann fühle ich mich für eine Weile wieder geborgen,
mache mir kaum über mein jetziges Leben mit den Kindern Sorgen.

Auch die Kinder weinen sich oft in den Schlaf,
weil du nicht mehr bei ihnen sein darfst.

Es ist eine harte Zeit für uns drei gekommen,
erleben das Geschehene noch ganz benommen.

Ich hoffe die Zeit wird irgendwann kommen,
wo wir einen Abstand zu dem Erlebten bekommen.

Die Zeit muss es uns erst noch begreifen lassen,
der Gedanke „OHNE DICH“ weiter leben zu müssen wird verblassen.

© Daniela Getrost