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Erdenwesen 

Du bist kaum hier gewesen,
du liebes kleines Erdenwesen.

Hast uns so schnell verlassen,
können das alles nicht erfassen.

Wir hatten doch so viel vor mit dir,
jetzt stehen wir mit tränengefüllten Augen hier.

Nun gehst du auf deine letzte Reise,
und wir als Eltern begleiten dich still und leise.

Tragen dich nun weinend zu Grabe,
zurück bleiben viele unbeantwortete Fragen.

Statt freudige Geschenke zur Geburt,
entwickelte sich alles schrecklich absurd.

Kaum jemand kann solch ein Schmerz erahnen,
diese furchtbar und unaufhörlichen Qualen.

Leb wohl unser kleines Erdenwesen,
schön war die kurze Zeit mit dir gewesen.

Unsere Küsse begleiten dich überall hin,
du gehst uns nie und nimmer aus dem Sinn.

© Daniela Getrost
Sternenkinder Gedicht

Oben im blau schimmernden Himmelszelt,
sich ein Sternenkind zum anderen gesellt.

Sie erzählen, lachen und singen,
sind übermütig beim Wölkchen springen.

Andere Sternenkinder gesellen sich dazu,
es bildet sich eine große Schar im nu.

Ausgelassen sind sie zusammen am toben,
und miteinander glücklich da ganz weit oben.

Hängen sich lachend an funkelnde Sterne,
schauen hinunter in die weite Erdenferne.

Würden ihren Eltern so gerne sagen:
Uns geht es gut, ihr müsst euch nicht plagen.

Sternenkinder im kuschelweichen Wolkenkissen,
verfügen über ein ganz besonderes Wissen.

Sie wissen, nach der Lebenszeit,
sind alle für ein Wiedersehen bereit.

So warten sie geduldig auf den Tag,
der Trauer in Freude verwandeln mag.

© Daniela Getrost

himmelwärts

Es war ein wunderschöner Wintertag,
als du zum ersten Mal in meinen Armen lagst.

Ich schaute dich immer an,
du hattest mich fest in deinem Bann.

Neun Monate habe ich dich in mir getragen,
viele lange ungeduldige Tage.

Dein Papa war so stolz auf dich,
dass er dir nicht mehr von der Seite wich.

Wir suchten einen schönen Namen für dich aus,
und trugen ihn voller Stolz in die Welt hinaus.

Nur zwei glückliche Tage wurden uns geschenkt,
dann wurde unser Glück in Traurigkeit gelenkt.

Du hast dich einfach in der Nacht,
still und leise Himmelwärts gemacht.

Dein kleines Herzchen hat einfach aufgehört zu schlagen,
zurück bleiben wir mit den schlimmsten Elternqualen.

Himmelwärts schauen wir Nacht für Nacht,
 hoffen, dass unser Sternenkind über uns wacht.

© Daniela Getrost

 Suche nach dir

Mein über alles geliebtes Kind,
die Trauer um dich macht mich ganz blind.

Ich sehe mein Umfeld nicht,
der Schmerz nimmt mir jegliche Sicht.

Lebe nur noch in den Tag hinein,
die Trauer und der Schmerz gehören mir allein.

Meine Erinnerung sucht nach deinem Gesicht,
aber meine Tränen vernebeln alles wie Gischt.

Ich nehme die Kleidung die du getragen hast,
atme den Duft tief in mich ein und sterbe fast.

Stehe wie in Trance in deinem Zimmer,
die Spieluhr läuft und macht alles viel schlimmer.

Mein geliebtes Kind ich vermisse dich so sehr,
mein Herz ist vor Kummer unsagbar schwer.

Die Liebe zu dir hält bis in alle Ewigkeit,
ich halte mich für ein Wiedersehen bereit.

Erst wenn ich dich wieder gefunden habe,
heilen meine tief sitzenden Seelennarben.

© Daniela Getrost

Sternenreigen

Ein Sternchen nach dem andern,
geht im Himmel wandern.

Sie suchen nach den kleinen Wesen,
die nicht lange auf der Erde gewesen.

Nehmen sie beschützend an die Hand,
und führen sie in das glitzernde Sternenland.

Jedes dieser süßen  Kleinen,
darf auf seinem eigenen Sternchen verweilen.

Übermütig hüpfen sie über Himmelsterrassen,
und leuchten aus die Sternenstraßen.

Zusammen bilden sie einen Sternenreigen,
die Engel spielen dazu auf ihren Geigen.

Die Kleinen fühlen sich im Himmel sichtlich wohl,
winken herunter zur Erde und sagen Lebewohl.

Es wird kein Abschied für immer sein,
das spüren sie, sind sie auch noch so klein.

© Daniela Getrost