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Du warst ein Wunschkind von Anfang an,
ich hatte schon in der Schwangerschaft meine Freude daran.

Nichts entging meinem Gefühl zu dir,
es gab nur noch das gemeinsame WIR!

Der Bauch wuchs in den Monaten mächtig an,
ich hatte sichtlich meinen Spaß daran.

Jede Bewegung bekam ich von dir mit,
das war für mich und deinen Paps, das größte Glück.

Oft lagen wir einfach da und beobachteten den runden Bauch,
so ist es wohl der werdenden Eltern Brauch.

Wir erzählten dir von unserer Welt,
die das Tor für dich ganz weit offen hält.

Liebevoll nannten wir dich schon beim Namen,
weil wir schon jetzt eine Familie waren.

Bald war es soweit,
ich fühlte mich für deine Geburt bereit.

Plötzlich bekam ich heftige Krämpfe im Bauch,
Panik kam in mir und deinem Papi auf.

Wir mussten eiligst in die Klinik fahren,
um nach den Untersuchungen das Schreckliche zu erfahren.

Du unser Baby darfst nicht leben,
dabei wollten wir dir soviel an Liebe und Geborgenheit geben.

Ich musste dich auf normalem Wege gebären,
konnte mich nicht gegen dieses Schicksal wehren.

Dein Papi war bei deiner Geburt dabei,
als ich dich sah, verlor ich einen hilflosen Schrei.

Wir saugten bildlich alles von dir in uns ein,
du lagst in unseren Armen so friedlich und klein.

Ein paar Stunden hielten wir dich in unseren Armen,
bevor wir dich in andere Hände gaben.

Die Tränen liefen uns übers Gesicht,
wir verstanden das Geschehene nicht.

Alles lief wie ein böser Traum an uns vorbei,
jetzt hatten wir nur noch uns zwei.

Wir werden dich immer in unseren Herzen tragen,
und dir auf die Ferne sagen, wie lieb wir dich haben.

Die Stunden die wir mit dir hatten,
werden niemals in unserem Leben verblassen!

© Daniela Getrost

Liebe Mami, ich möchte mich mit ganz lieben Gedanken,
mal ganz herzlich bei dir bedanken.

Die Zeit die ich mit dir verbringen durfte war sehr schön,
du machtest mir alles so kuschelig warm und angenehm.

Hörte deine angenehme Stimme wenn sie zu mir sprach,
fühlte deine lieben Streicheleinheiten gleich danach.

Fühlte mich in all den Monaten richtig wohl bei dir,
verspürte deine innige Liebe zu mir.

An diese schöne Zeit werde ich mich gerne erinnern,
dies wird so manchen Verlustschmerz lindern.

Ich weiß du spürst einen Schmerz,
so wie ich, ganz nah am Herz.

Hätte dir gerne mal in die Augen geschaut ,
alles andere war mir schon aus dem Bauch vertraut.

Aber es sollte nicht so sein,
drum lassen wir uns wenigstens in Gedanken nicht allein.

Du denkst ganz fest an mich,
und ich ganz fest an dich.

So bleiben wir immer Herz an Herz gebunden,
und die Trauer scheint ein bisschen verschwunden.

Mache dir nicht so viele Sorgen,
ich fühle mich wo ich jetzt bin geborgen.

Viele Sternenkinder schwirren mit mir im Himmel umher,
das Leben hier oben ist wirklich nicht so schwer.

Ich schaue jede Nacht auf die Erde hinab,
weil ich dich so sehr lieb hab.

Mein schönstes Sternenstrahlen schick ich zu dir,
ich weiß du schaust Abend für Abend hinauf zu mir.

Bitte, du darfst dein Leben nicht aufgeben,
du musst für mich und Papi weiterleben.

Und wenn dich der Wind mal zart umschmeichelt,
dann weißt du, dass dich dein Sternenkind zum Troste streichelt.

Liebe Mami, komm raus aus deiner dunklen Gruft,
denn dein weiteres Leben mit Papi ruft.

Ich weiß, du bist dazu in der Lage,
und verdrängst all die hinter dir liegenden schlimmen Tage.

Denn ich werde immer in deinem Herzen sein,
ich bin als dein Kind für immer bei dir daheim!

Dein Sternenkind

© Daniela Getrost

Sterne leuchten jede Menge in der dunklen Nacht,
doch es gibt nur einen, der mich mit seinem Leuchten glücklich macht.

Bist du mein Sternenkind, auch ganz weit weg von mir,
fühle ich mich, wenn ich in den Himmel schaue, ganz nah bei dir.

Ich weiß, du bist da oben nicht alleine,
andere Sternenkinder tun mit dir verweilen.

Ich hoffe, dir geht es gut dort oben im Himmel,
in dem leuchtend schönen Sternengewimmel.

Oft stehe ich mit Sehnsucht in der dunklen Nacht,
suche mein Sternenkind, dass wie ich glaube, über mich wacht.

Diese Gedankennähe zu dir tut mir gut,
mein Seelenleben in dieser Zeit etwas ruht.

Ich schicke dir von meiner traurigen Erdenwelt,
viele Schmuseküsse hinauf zu dir ins Himmelszelt.

© Daniela Getrost

Ein großer und ein kleiner Engel unterhalten sich,
der Kleine hört was der Große spricht.

Der große Engel sagt, es gäbe eine andere Welt,
etwas anderes wie das Himmelszelt.

Der kleine Engel kann es kaum glauben,
und kann über das was er hört nur noch staunen.

Der große Engel sagt, er sei auf Erdenwelt geboren,
und wäre nun als Engel für den Himmel auserkoren.

Er sei als Kindlein viel zu schwach gewesen,
für ein Leben bei den lieben Erdenwesen.

War nur ganz kurz mit seinen Eltern vereint,
und sieht jeden Abend wie seine Mami untröstlich weint.

Der kleine Engel kann kaum glauben was er hört,
schaut hinab auf die Erdenkugel ganz verstört.

Fragt sich, ob er vielleicht auch Eltern dort unten hat,
und für sie einen Stern leuchten lässt, Nacht für Nacht.

Der große Engel macht ihm ganz schön Mut,
das tut dem kleinen Engelchen wirklich gut.

Er sagt, aus diesem Grunde würden die Sterne scheinen,
es würde bezwecken, dass die Eltern nicht mehr so viel weinen.

Denn sie sehen dann hinauf zu uns in den Himmel,
in das leuchtend schöne Sternengewimmel.

Erfreuen sich an den von uns ausgeschickten Sternen,
und tun damit ihr Herz für eine zeit lang erwärmen.

Die beiden Engel fliegen zufrieden durch die Sternennacht,
das Gespräch von Engel zu Engel hat Aufklärung gebracht

© Daniela Getrost