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Mittwoch den 15.02.2012 um 10:05 Uhr

Rauhe See

Dein Lebensschiff
liegt schwer in rauher See.
Der Sturm, er hat es fast zerrissen.
Du, nass vom Regenguss, stehst hier,
am Ruder, ganz verbissen.

So trotzt Du, Atem schwer,
und ringst mit Meer und Wind.
Und ganz verborgen, tief in Dir,
weint leis dein inneres Kind.

Doch dann am Horizont,
ein Lichtstrahl schwach sich zeigt,
und zaghaft, bunt davor,
ein Regenbogenschweif.

Dies Zeichen dort am Himmel,
zart, doch verheißungsvoll,
gibt Zuversicht und Hoffnung Dir,
auf das was kommen soll.

Schulte, Petra Elvira

   
Mittwoch den 15.02.2012 um 09:47 Uhr

Weggespült

Weggespült,
von wilden Wassern,
von lärmenden Fluten.
Da ist kein Himmel mehr über Dir.
Doch in Dir trägst Du die Hoffnung,
dass Dich eine einzige sachte Welle
in die Arme nimmt, und Dich sanft
in den Sand des rettenden Ufers bettet.

Schulte, Petra Elvira

   
Mittwoch den 15.02.2012 um 09:42 Uhr

Engel der Kraft
(für Dina)

Ich sende Dir den Engel der Kraft,
der bei Dir steht und Dich bewacht.

Und ist Deine Angst auch noch so groß,
er hält Deine Hand, er läßt Dich nicht los.

Er breitet seine Flügel um Dich,
er hüllt Dich ein, mit göttlichem Licht.

So bist du sicher, geschützt, geborgen,
getröstet, bewahrt, diesen Tag,

Petra Elvira Schulte
und auch Morgen.

Schulte, Petra Elvira

   
Mittwoch den 15.02.2012 um 09:38 Uhr

Engel der Sehnsucht
(für Mario)

Der Engel der Sehnsucht fliegt
über Dein Haus,
und breitet die Flügel
weit über Dir aus.
Er fliegt jede Nacht,
von mir zu Dir,
Traumbotschaften
nimmt er mit von hier.
Verbindet die Seelen,
mit zartem Band,
ein Flügelschlag nur,
in ein fernes Land.
Keine Entfernung
ist ihm zu weit,
immer und überall
ist er bereit.
Gefühle der Herzen,
die trägt er ganz sacht,
behütet, bewahrt sie,
gibt auf sie acht.
Das sie nicht zerbrechen,
im Lebenssturm,
nicht untergehen,
im Wellenturm.
Der Engel erfüllt seine Pflicht,
Nacht für Nacht,
und im Morgennebel
küßt er dich sanft wach.

leylany@gmx.de

   
Mittwoch den 15.02.2012 um 09:28 Uhr

Trostglöckchen

Schwarzgraue Wolken
umkreisen mein Hirn,
Gezeitenfalten furchen
die Stirn.
Nadelstiche durchfahren
mein Herz.
Lebensatem verzehrt sich
im Schmerz.

Doch ganz tief in mir,
noch zart und lind,
ab und zu wie von Ferne,
ein Trostglöckchen klingt.
Sacht und fein,
wie von Elfenhand,
zieht zurück sich
der Vorhang vom Trauerland.

Schulte, Petra Elvira

   
Mittwoch den 15.02.2012 um 09:18 Uhr

Flügel der Nacht

Wenn die Nacht kommt,
denkst Du, Du hast Flügel.
Du schaust in den Himmel
und fliegst hinauf.
Du suchst die Sterne,
folgst dem Mondeslauf.
Und alles ist leicht,
und Du schwebst davon,
und begrüßt die Sterne,
als kennst Du ewig sie schon.

Schulte, Petra Elvira

   
Mittwoch den 15.02.2012 um 09:15 Uhr

Verschmelzende Seelen

Und wenn sich Deine Seele
mit meiner heimlich trifft,
und oben in den Wipfeln
der schwarzen Tannen bricht,
das Licht des fahlen Mondes,
des Tages Angesicht.,
dann rauschen alle Wälder,
der Wind singt leis sein Lied,
und unser beider Träume,
die niemand sonst noch sieht,
verbinden sich für immer,
in alle Ewigkeit,
und über Kontinente,
für jetzt und alle Zeit.

Schulte, Petra Elvira

   
Montag den 13.02.2012 um 12:50 Uhr

Nachts tanzen Sterne

Der Mond liegt warm
in Wolkenarmen
und schaut
wie jede Nacht herab.
Auf weißen Granit
mit goldenem Schimmer,
auf Kieselsteine,
auf Dein Grab.
Er zeigt mit goldenem Finger
den Sternen den Weg hinab,
und für Stunden staubt
goldener Glimmer,
der tanzenden Sterne
vom Himmel herab.

Schulte, Petra Elvira

   
Montag den 13.02.2012 um 12:40 Uhr

Treibholz

Treibholz im Meer der Gefühle,
hin und hergeworfen,
von den Wellen der Traurigkeit.

Treibholz, überspült vom Wasser
der Hoffnungslosigkeit.
Immer wieder auftauchend
treibt es dahin,
bis ans Ufer der Einsamkeit.

Treibholz, hinaufgeworfen
an den Strand der Verlassenen,
im Sand der vergangenen Stunden.

Treibholz, lange dauert es,
bis die Sonne der Liebe
es trocknet.......

Dann kommt jemand,
nimmt es für ein Feuer,
und erwärmt sich daran,
bis es zu Asche zerfällt.





   
Montag den 13.02.2012 um 12:33 Uhr

Herzerinnerung

Deine meergrünen Augen.
Deine Stimme tief in mir,
tonlos vergraben.
Bewegungslose Stille.
Herzerinneung klopft an.

Schulte, Petra Elvira